Malala Yousafzai: "Feminismus ist ein anderes Wort für Gleichheit" D ie bei einem Taliban-Anschlag schwer verletzte pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Schon als Elfjährige hatte sich die Tochter eines Schulleiters in einem BBC-Blog für Schulbesuche von Mädchen in Pakistan starkgemacht. Das pakistanische Militär hat die Festnahme der Attentäter bekannt gegeben, die im Oktober 2012 die Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai lebensgefährlich verletzten. Malala Yousafzai spaltet die Gemüter in ihrem Heimatland Pakistan. Netflix und schlafen! Man habe sie als Ziel ausgewählt, weil sie für Friedensgespräche mit den Taliban sei, hieß es aus Taliban-Kreisen.Malala Yousafzai überlebte das Attentat und gilt seither vielen weltweit als Ikone für das Recht auf Bildung von Mädchen und den Kampf gegen Extremismus. In Oslo sind die Friedensnobelpreise überreicht worden. Viele feiern sie als Ikone für den Kampf gegen islamischen Extremismus, als junge Frau, die den Taliban die Stirn bietet, sich nicht den Mund verbieten lässt und sich für die Rechte von Frauen einsetzt. Sogar ein Asteroid wurde 2015 von der Nasa nach Malala benannt. Nun hat Malala Yousafzai ihr Studium an der Elite-Uni Oxford erfolgreich beendet. Die Regierung teilte mit, man habe aus diesem Grund die Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt verschärft. Auch ihrem Vater wird vorgehalten, nur an Geld interessiert zu sein. Malala Yousafzai erhielt am 10.10.2014 den Friedensnobelpreis uns ist damit die jüngste Preisträgerin, die je diesen Preis erhalten hat. Aber das, heißt es weiter, müsse sie selbst entscheiden.Malala Yousafzai ist die jüngste Friedensnobelpreisträgerin aller Zeiten. Ihr Mut ist weltbewegend: Malala Yousafzai setzt sich unermüdlich für Bildung und Frauenrechte ein. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden. Das Bild entstand im Januar 2018 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.Malala Yousafzai mit ihrem Bruder und ihrem Vater. In weiten Teilen der pakistanischen Gesellschaft ist sie jedoch als "Sprachrohr des Westens" verschrien - vor allem, nachdem sie 2014 als jüngste Empfängerin in der Geschichte den Friedensnobelpreis erhalten hatte. Bereits im Jahr 2013 war sie dafür nominiert gewesen, damals noch ohne Erfolg.Kritiker werfen ihr vor, ihr Schicksal zu vermarkten. "Ich kann meine Freude und Dankbarkeit kaum in Worte fassen, jetzt wo ich meinen Abschluss in Philosophie, Politik und Wirtschaft in Oxford geschafft habe", schrieb sie auf Twitter. "Das ist meine Heimat, das ist mein Land", sagte sie - und schlug Warnungen in den Wind, sie sei in Pakistan nicht sicher und setze im Falle einer Rückkehr ihr Leben aufs Spiel, wie die 2007 ermordete Premierministerin Benazir Bhutto.
Außerdem werde sie mit verschiedenen Akteuren über Bildung in ländlichen Regionen und insbesondere für Mädchen sprechen, heißt es. Für weitere Kritik sorgt die Aussage Yousafzais, sie könne sich vorstellen, in die Politik zu gehen. Malala werde zu Recht für ihre Sanftmut und ihre Reinheit bewundert. Am Mittwochabend flog sie trotz aller Warnungen nach Islamabad. "Feminismus ist ein anderes Wort für Gleichheit", ist sie nun überzeugt. Einst kämpfte sie für gerechtere Bildungschancen in ihrem Heimatland Pakistan. "Ich habe jeden Tag davon geträumt, nach Pakistan zurückzukehren" Auf einem Foto ist Malala bedeckt mit Schaum und bunten Papierschnipseln zu sehen, auf einem anderen sitzt sie gemeinsam mit ihrer Familie vor einem großen Kuchen mit der Aufschrift "Happy Graduation Malala".Weiter schreibt sie: "Ich weiß nicht, was vor mir liegt. Details ihres Reiseplans müssten aus Sicherheitsgründen geheim gehalten werden.Es handele sich nur um einen "Kurzbesuch", heißt es aus der Regierung in Islamabad weiter.
Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Im Jahr 2014 wurde ihr für ihren Einsatz für das Recht von Kindern auf Bildung der Friedensnobelpreis zuerkannt.
Erstmals seit der Tat ist die Friedensnobelpreisträgerin nun wieder in ihrer Heimat. Die Taliban hatten sich zu der Tat bekannt, weil Yousafzai, entgegen der Ideologie der Extremisten, Schulbildung für Mädchen gefordert und sich als Bildungsaktivistin engagiert hatte.
Yousafzai lebt mit ihrer Familie derzeit in Großbritannien und studiert an der Eliteuniversität Oxford Philosophie, Politik und Wirtschaft. Die damals 15-Jährige war 2012 im Swat-Tal in Pakistan von Taliban angeschossen und schwer verletzt worden - weil sie für die Schulbildung von Mädchen kämpfte. An die pakistanische Schülerin Malala Yousafzai aus Pakistan und den Inder Kailash Satyarthi. Malala Yousafzai: "Feminismus ist ein anderes Wort für Gleichheit"Malala Yousafzai spaltet die Gemüter in ihrem Heimatland Pakistan. Unklar ist, ob sie auch in ihre Heimatstadt Mingora im Swat-Tal reisen werde, wo der Anschlag auf sie verübt wurde.